111. Newsletter

Liebe Mitglieder der ArGe,

Die Corona Pandemie verändert Vieles und sicher ward auch ihr in den vergangenen Tagen mit unzähligen Mails, Nachrichten, mehr oder weniger hilfreichen Hinweisen, Vorschlägen und Links konfrontiert, die es aufzunehmen, zu gewichten und zu bewerten gab. Ich will mich deshalb beschränken und hier nur auf zwei Dinge hinweisen:

  1. Von Andreas Jensen, dem für Seelsorge zuständigen OKR im Kirchenamt der EKD, haben wir den Text/Aufruf erhalten, den ihr ganz unten als Anlage findet. Er stammt von Traugott Roser, Simon Peng-Keller, Thomas Kammerer, Isolde Karle, Kerstin Lammer und Eckhard Frick (mit dem Stand vom 19. März 2020). Die zugehörige Homepage: www.covid-spiritualcare.com

  2. Durch die Corona Krise ändert sich das Vorgehen für die Erstattung von Auslagen und Honoraren:
    Bis auf Weiteres stellen Sie Rechnungen oder Reisekostenabrechnungen, die sachlich und rechnerisch richtig gestellt sind, nicht per Post, sondern per Mail an nikola.henkel@elkb.de.
    Bei Rechnungen, die der zuständige Referent sachlich richtig stellen muss (u.a. da Sie selbst betroffen sind), senden Sie die eingescannte Rechnung bitte an ingo.schurig@elkb.de.
    Telefonisch ist Frau Henkel weiterhin über die bekannte Telefonnummer zu erreichen.

  3. Das neue Masernschutzgesetz, das seit 01.03.2020 in Kraft ist, sieht vor, dass bzgl. Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind, eine Impfpflicht besteht, soweit diese Personen nach 1970 geboren sind. Die Impfpflicht gilt also für alle Krankenhausseelsorgenden, die 1970 oder danach geboren sind.
    Hier finden Sie nähere Infos des Bundesgesundheitsministeriums:
    https://www.masernschutz.de/beschaeftigte-in-einrichtungen.html

  4. Drei Mitglieder des Beirats waren am 13.03.2020 zu einem Gespräch mit der Fachabteilung in München. Dabei ging es um die Landesstellenplanung.  
    Datenbasis
    Erfreulich war die Nachricht, dass wir – um es verknappt darzustellen – davon ausgehen können, dass im Rahmen der Landesstellenplanung ca. 56 Stellen verteilt werden können (incl. 3.5 theologisch-pädagogischen sowie 1,5 KSA Stellen). In dieser Zahl sind die Kürzungen bereits berücksichtigt.
    Folgendes Verteilungs-/Entscheidungsverfahren wurde vereinbart

    Der komplexe Verteilschlüssel wird vereinfacht
    Bei der Zuweisungsberechnung sollen nur noch drei Faktoren zur Anwendung kommen:
    Bettenzahl, Kliniktyp und in einem zweiten Schritt die Refinanzierungen.
    Grund dafür war die Erkenntnis, die wir aufgrund unterschiedlicher Modellrechnungen feststellten, dass der komplexe Schlüssel nur zu minimal anderen Ergebnissen führte.

    Das Verteilverfahren soll in folgenden Schritten geschehen:
    • Basisverteilung nach Schlüssel von 46 Stellen
    • Zusätzliche Zuweisung von Stellenanteilen aufgrund bestehender Fremdfinanzierungen von Landesstellenplanstellen (Gesamtvolumen 10 Stellen)
    • Den letzten Schritt stellen dann Rundungen, Härtefall- und strategische Erwägungen durch die Fachabteilung dar.
    • Der so festgelegte Stellenumfang wird den Dekanaten mitgeteilt und ist verbindlich!

    Hinzu kommen die vom Landesstellenplan unberührt bleibenden „Fremdfinanzierten Einsätze“ aus dem 50/50 Topf, die ja zusätzliche Stellen jenseits des Landesstellenplanes darstellen. Diese sollen wohl bis 2023 bestehen bleiben. Ob die Synode dann einer beabsichtigten Verlängerung bis 2025 zustimmen wird, muss sich zeigen.

    Verbleiben die im Rahmen der letzten Landesstellenplanung der Krankenhausseelsorge zugeschlagenen RE-Stellen, die es so nicht mehr geben wird. Ob bzw. in welchem Umfang diese Ressourcen der KHS erhalten bleiben, wird Teil der Entscheidungen in den Dekanatsausschüssen sein.

  5. Martin Puschmann, ehemaliger Vorsitzender unsrer ArGe und Autor der Geschichte der ArGe hat uns ein 76-seitiges Din A4 Skript unter dem Titel „Nahe beieinander – Erfahrungen in der Krankenhausseelsorge“ zur Verfügung gestellt. Die Replik auf seine persönlichen Erfahrungen als Krankenhausseelsorger können Interessierte über unsere Geschäftsstelle als pdf Datei abrufen.

  6. Schließlich hat mich die Bitte von Prof. Isabell Noth aus der Schweiz zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt erreicht, die ich euch weiterleiten und ans Herz legen möchte, zumal es hier um unseren Umgang mit den neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Epidemie geht. Alles Weitere inkl. dem Link zur Umfrage findet ihr unter dem Menüpunkt "Forschung" links im Menü.

Soviel für den Moment in bewegter Zeit
Gott befohlen

 

Salz, den 24.03.20202