Seelsorge für Kinder und Jugendliche und ihre Angehörigen in Kliniken

1. Seelsorge für Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen

Kinder wertzuschätzen, einzubeziehen, ja, von ihnen zu lernen - diese Haltung Jesu ist Grundlage unserer Arbeit.
Dabei ist unser Gegenüber in der Klinik die kleinen oder größeren Kranken und ihre Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Verwandte und Freunde ..., aber auch das gesamte Personal auf den Stationen.
Die Emotionen bei Angehörigen, aber auch beim Personal sind intensiv. Mitfühlende und zugewandte professionelle und verlässliche Begleitung ist gefragt bei schwerer Krankheit, Behinderung, wenn es um das Sterben und den Tod geht.
Eine immer größere Rolle in unserer Arbeit spielen medizinethische Fragen und die Einbeziehung der Seelsorge in ethische Entscheidungen, vor allem wenn es um palliative Entscheidungen geht, sei es am Beginn des Lebens oder später. Die Folgen des Sparens im Sozialsystem erleben wir hautnah mit und wollen diesen Erfahrungen Gehör verleihen.

Das Arbeitsfeld der Kinderkliniken beinhaltet in vielerlei Hinsicht ganz spezielle Herausforderungen. Für die Mitglieder des Arbeitsbereiches ist es daher sehr hilfreich ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Dies leistet in jährlicher Fachtag und die Zusammenkünfte im Rahmen der Jahrestagung.

2. Die Arbeitsmeinschaft Seelsorge an Kinderkliniken

- umfasst knapp 20 Personen
- organisiert jährliche Fortbildungstage und Regionaltreffen
- ist Teil der Arbeitsgemeinschaft evang. Krankenhausseelsorge in Bayern


Ansprechpartnerin im Beirat:
Pfarrerin Tanja Reger

Sprecherin für den jährlichen Kinderseelsorgetag:
Religionspädagogin Gabriele Nüsslein 

Kontaktfrau für Kinderseelsorge der EKD:
Pfarrerin Heidi Kääb